Der Kauf einer Solaranlage lässt sich über zinsgünstige Förderkredite der bundeseigenen Förderbank KfW finanzieren.
KfW-Kredit 270
Über das Programm „270 – Erneuerbare Energien Standard“ vergibt die KfW Kredite für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher. Die Zinssätze müssen dabei nicht zwangsläufig günstiger sein als bei anderen Kreditanbietern: Die Konditionen richten sich nach der individuellen Bonität und werden in neun Preisklassen von A bis I eingeteilt.
| Preisklasse nach Risiko | Effektivzins KfW 270 |
|---|---|
| A | 3,94 % |
| B | 4,35 % |
| C | 4,66 % |
| D | 5,18 % |
| E | 5,81 % |
| F | 6,54 % |
| G | 7,07 % |
| H | 8,23 % |
| I | 10,69 % |
Der Effektivzins bezieht sich auf eine Laufzeit von 5 Jahren, 1 tilgungsfreies Anlaufjahr und 5 Jahre Zinsbindung. Quelle: KfW, Stand März 2026.
Wichtig: KfW-Zinssätze werden regelmäßig angepasst. Die genannten Werte dienen nur zur Orientierung – die aktuellen Konditionen erfahren Sie bei Ihrer Hausbank oder direkt bei der KfW. Da die KfW-Konditionen nicht automatisch die günstigsten sind, lohnt sich vorab ein Vergleich mit klassischen Krediten anderer Banken.
Regionale Förderprogramme
Zusätzlich zur KfW-Förderung bieten einzelne Bundesländer und Kommunen eigene Förderprogramme an, unter anderem Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sowie die Kommunen Bonn, Freiburg, München und Stuttgart. Der Umfang unterscheidet sich je nach Standort: In einigen Regionen wird der Kauf der gesamten PV-Anlage gefördert, andernorts beschränkt sich die Förderung auf den Batteriespeicher.
Was Sie tun sollten
Da sich Fördersätze und Programme ändern können, lohnt sich vor der Antragstellung immer eine aktuelle Prüfung bei der KfW, Ihrer Kommune und Ihrem Fachbetrieb, der Sie in der Regel bei der Antragstellung unterstützt. Ein Vergleich mehrerer Kreditangebote hilft zusätzlich dabei, die insgesamt günstigste Finanzierung zu finden.
Nutzen Sie unseren KfW-Kreditraten-Rechner, um Ihre voraussichtliche monatliche Rate direkt zu schätzen.