SpeicherSolar
FAQ

Häufige Fragen zum Kauf von Solaranlagen

Die wichtigsten Antworten rund um Kosten, Förderung, Speicher, Genehmigungen und Versicherung.

Was kostet eine Solaranlage?

Eine PV-Anlage mit vier bis zehn Kilowatt-Peak kostet in der Regel 10.000 bis rund 20.000 Euro, mit Batteriespeicher etwa 15.000 bis 30.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für den Netzanschluss sowie jährlich rund 100 bis 200 Euro für die Wartung.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Die KfW fördert Solaranlagen und Speicher über das Kreditprogramm 270 mit Zinssätzen zwischen rund 3,94 % und 10,69 % effektiv (Stand März 2026, je nach Preisklasse). Das ist nicht automatisch günstiger als andere Kredite. Zusätzlich bieten einzelne Bundesländer und Kommunen eigene Förderprogramme an. Die genauen Konditionen ändern sich regelmäßig – eine aktuelle Prüfung vor der Antragstellung lohnt sich immer.

Wann benötige ich einen Stromspeicher?

Ein Strom- beziehungsweise Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom zur späteren Nutzung, etwa für den Abend oder die Nacht. Je mehr Sonnenenergie Sie selbst verbrauchen statt einzuspeisen, desto eher rentiert sich ein Speicher. Da ein Speicher den Eigenverbrauch deutlich erhöhen kann, wirkt er sich auch auf die sinnvolle Nennleistung der Anlage aus – wird eine größere Anlage benötigt, steigen im Regelfall auch die Anschaffungskosten.

Muss ich meine Solaranlage anmelden?

Ja. Jede Photovoltaikanlage muss im Marktstammregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden, ebenso ein etwaiger Batteriespeicher. Auch technische Änderungen, ein Betreiberwechsel und die Stilllegung sind meldepflichtig. Die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber übernimmt in der Regel der ausführende Fachbetrieb. Für reine Stecker-Solargeräte entfällt die Anmeldung beim Netzbetreiber seit dem 16. Mai 2024.

Brauche ich ein Gewerbe, um eine Solaranlage zu betreiben?

Nein. Privatpersonen, die mit ihrer Anlage ausschließlich den eigenen Strombedarf decken, müssen kein Gewerbe anmelden.

Muss ich Steuern auf den erzeugten Solarstrom zahlen?

Für PV-Anlagen an Wohngebäuden mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt-Peak entfällt die Einkommensteuer seit Dezember 2022.

Welche Dachausrichtung ist ideal?

Die höchsten Erträge erzielen Anlagen mit Südausrichtung und einer Dachneigung von 30 bis 45 Grad. Eine Ost-West-Ausrichtung ist ebenfalls möglich und erreicht bis zu 70 Prozent der Erträge einer Südausrichtung.

Gibt es regionale Unterschiede bei der Sonneneinstrahlung?

Die Sonneneinstrahlung genügt in allen Regionen Deutschlands für den Betrieb einer Solaranlage. Der Süden Deutschlands verzeichnet im Schnitt mehr nutzbare Sonneneinstrahlung als der Norden, wodurch die Erträge dort tendenziell etwas höher ausfallen können. Moderne Solarmodule erzeugen aber auch in weniger sonnigen Regionen effizient Strom.

Lohnt sich der Kauf oder eher die Miete einer Solaranlage?

Ein Kauf bringt langfristig meist die höchste Ersparnis und volle Flexibilität. Miet- oder Leasingmodelle senken die Einstiegshürde, da Installation und Wartung oft inklusive sind, binden Sie dafür aber meist 15 bis 20 Jahre an einen Anbieter.

Ist meine Solaranlage automatisch versichert?

Fest verbaute Anlagen lassen sich über die Wohngebäudeversicherung gegen Sturm, Hagel, Blitzschlag und Feuer absichern. Für weitergehenden Schutz, etwa gegen Diebstahl oder Fehlbedienung, gibt es spezielle Photovoltaikversicherungen, die vor allem für große und gewerblich betriebene Anlagen empfehlenswert sind.

Wann lohnt sich eine Solaranlage grundsätzlich?

Das hängt von individuellen Faktoren ab. Besonders profitieren Haushalte, die einen möglichst hohen Anteil ihres Stromverbrauchs mit selbst erzeugtem Solarstrom decken können und sich mehr Unabhängigkeit von Energieanbietern wünschen.

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